Sehr geehrte Damen und Herren,
spätestens wenn die Bank eine aussagefähige "Vorausbilanz" für das laufende Jahr anfordert, zeigt sich, dass ein gutes Buchhaltungsprogramm alleine das nicht liefern kann. Abgrenzungen und Rückstellungen sind nur zwei Beispiele für Werte, die in eine aussagefähige Schätzung einfliesen sollten.
Ein Steuerfachmann ist darauf spezialisiert, Ihnen genau diese Daten in einem für die Bank leicht nachvolziehbaren Zahlenwerk darszustellen. Werden Sie im Vorfeld aktiv und machen Sie sich und Ihr Unternehmen fit für Kreditgespräche.
Das Gesetzeswerk zur Gesundheitsreform ist zwar verabschiedet und es ist in der breiten Öffentlichkeit etwas ruhiger darum geworden. In Wirklichkeit läuft im Hintergrund schon das erste Korrekturwerk, mit dem Fehler beseitigt werden sollen. Diese haben sich zu Hauf in das 600seitige Werk eingeschlichen. Gehen Sie dieses Thema offensiv an und informieren sich umfassend über die Auswirkungen, die diese Reform für Sie, Ihre Familie und Ihre Mitarbeiter hat. Die Auswirkungen sind so vielfältig und deshalb ist für Sie entscheident: Stellen Sie jetzt die Weichen richtig.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihr Joachim Matheis

Steuerberater
INHALT
Abgabetermin
für den Termin 10.05.2007=
10.05.2007
(UStVA, LStAnm)
Zahlungstermin
bei Barzahlung
für den Termin 10.05.2007 = 10.05.2007
(UStVA, LStAnm)
für den Termin 15.05.2007 = 15.05.2007
bei Scheckzahlung
für den Termin
10.05.2007=
07.05.2007
für den Termin 15.05.2007 = 12.05.2007 (UStVA, LStAnm)
Zahlungs-Schonfrist
bei Überweisungen
für den Termin 10.05.2007 = 14.05.2007
(UStVA, LStAnm)
für den Termin
15.05.2007=
18.05.2007
Verbr.-Preisindex
(Veränderung gegenüber Vorjahr)
02/06 + 2,1 %
07/06 + 1,9 %
10/06 + 1,1 %
02/07 + 1,6 %
01.Sind die seit 2007 geltenden Neuregelungen zur Pendlerpauschale verfassungswidrig?
Nach einer ab dem 01.01.2007 geltenden steuerrechtlichen Neurregulng sind Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nicht mehr als Werbungskosten zu berückstichtigen.
Es gibt eine Härtefallregelung ....
02. Anrechnung der Körperschaftsteuer auch bei Auslandsdividenden
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die in Deutschland bis ins Jahr 2001 bestehende Ungleichbehandlung zwischen in- und ausländischen Dividenden als Verstoß gegen die Kapitalverkehrsfreiheit eingestuft. Im Rahmen des bis 2001 geltenden Anrechnungsverfahrens war die Körperschaftsteuer, die Gesellschaften bereits auf ihre ausgeschütteten Gewinne gezahlt hatten, beim Empfänger der Dividende auf dessen Steuerschuld anrechenbar. Da diese Anrechnung aber bei Ausschüttungen von Auslandsgesellschaften versagt wurde, liegt ein Verstoß gegen
EU-Recht vor.
03.Anzeigenerstatter darf in der Regel anonym bleiben
Ein Steuerhinterzieher kann regelmäßig
keine Akteneinsicht beim Finanzamt verlangen, da auch der Anzeigenerstatter
dem Steuergeheimnis unterliegt. Ob seine Identität preisgegeben
werden kann, ist eine Ermessensentscheidung
des Finanzamts. Generell aber kommt dem Informantenschutz
höheres Gewicht zu als dem Persönlichkeitsrecht des Steuerpflichtigen,
wenn die Informationen im Wesentlichen
zutreffend sind.
04."Neue Quartalszahler" sollen für 2007 Dauerfristverlängerung beantragen
Voranmeldungszeitraum für die Umsatzsteuer ist grundsätzlich das Kalendervierteljahr oder der Kalendermonat.
Die Abgabe pro Quartal kommt immer dann in Betracht, wenn die Zahllast
im Vorjahr zwischen 513 EUR und 6.136 EUR gelegen oder sich ein Überschuss
zugunsten des Unternehmers ergeben hatte.
05. Kindergeldanspruch trotz Vollzeiterwerbstätigkeit des Kindes
Übersteigen die Einkünfte und Bezüge
eines voll erwerbstätigen Kindes den schädlichen Jahresgrenzbetrag
von aktuell 7.680 EUR nicht, sind die Eltern kindergeldberechtigt.
06. Vorzeitige Zahlung des Kaufpreises erhöht die Grunderwerbsteuer
Zahlt der Grundstückserwerber den Kaufpreis bereits vor der Besitz-übergabe, erhöht dies die Grunderwerbsteuer.
07. Bewirtungsaufwendungen im Einzelfall aus Werbungskosten abziehbar
Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Bewirtung von Gästen können im Einzelfall als Werbungskosten abzugsfähig sein, wenn die Veranstaltung einen konkreten dienstlichen Bezug aufweist.
08. Treuhandtätigkeit ist gewerblich
Wirtschaftsprüfer sind regelmäßig gewerblich tätig, wenn sie als
Treuhänder im Rahmen von geschlossenen
Fonds auftreten. Zu den freien Berufen im Sinne des Einkommensteuergesetzes
gehört zwar grundsätzlich
die selbstständige Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer.
09. Übergabe von Geldvermögen an die Kinder zur Schuldentilgung nicht generell begünstigt
Nach ca. zwei Jahren hat sich die Finanzverwaltung dazu entschlossen, ein familienfreundliches Urteil des Bundesfinanzhofs zur Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen über den Einzelfall hinaus nicht anzuerkennen.
10. Domain-Namen sind nicht abnutzbare immaterielle Wirtschaftsgüter
Aufwendungen, die für die Übertragung eines Domain-Namens an den bisherigen Domain-Inhaber geleistet werden, stellen Anschaffungskosten für ein regelmäßig nicht abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut dar.
11. Zur Unternehmereigenschaft beim Halten von Beteiligungen
Das Bundesministerium der Finanzen hat sich ausführlich zur Unternehmereigenschaft
und zum Vorsteuerabzug
beim Erwerb, Halten und Veräußern von Beteiligungen geäußert.
Danach wird im Regelfall nicht als Unternehmer
angesehen, wer bloß an einer
Personen- oder Kapitalgesellschaft beteiligt ist.
12. "Anreizlohn" Aktienoptionen regelmäßig tarifbegünstigt zu besteuern
Vorteile aus einem Aktienoptionsprogramm
führen zu einem Lohnzufluss,
wenn die Ansprüche aus den Rechten erfüllt werden. Die Höhe des Zuflusses errechnet sich aus der Differenz
zwischen dem Aktienkurs am Verschaffungstag
und den Aufwendungen des Arbeitnehmers. Der Zuflusszeitpunkt
hängt davon ab, ob börsennotierte
oder nicht handelbare Optionsrechte vorliegen....
Weitere Informationen zu verschiedenen Themen finden Sie auf unserer Webseite www.steuerinfo.net oder rufen Sie uns an: +49 (0)9073 / 91 09-0.
Steuerberatung Joachim Matheis | Sudetenring 3 | D-89423 Gundelfingen

